Endlich Herbst – Kürbiscremesuppe in 10min

Draußen wird kälter. Morgens ist es neblig wenn wir aufwachen. 

Ab und an schon Gummistiefelzeit.

Wenn die Sonne rauskommt und bunte Blätter am Boden liegen, wissen wir, der Herbst ist da.

Mein Lieblings-Superfood des Herbstes ist definitiv der Kürbis. Ob als Spalten aus dem Ofen, gebraten in der Pfanne oder als ratzfatz Kürbiscremesuppe nach einem verregneten Lauf. Ich liebe ihn in allen Variationen. 

Kürbiscremesuppe muss dabei nicht immer mächtig und fettig sein. Wie es schnell und gesund geht, lest ihr hier.

Es gibt tausend Rezepte für Kürbissuppen im Internet und gerade jetzt zum Herbstbeginn veröffentlicht jedes Magazin, jeder Food-Blog noch ein abertausendstes Rezept.

Aber irgendwie passt mir immer irgendetwas nicht.

Entweder zu aufwendig, zu viel Krims-Krams oder mit schön viel Sahne. Och nö!

Geht das nicht auch in schnell, nur mit den Basics und gleichzeitig healthy? Klaro!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • Gemüsebrühe, am besten ohne Geschmacksverstärker
  • 2 EL Magerquark
  • 1EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  • in einem Topf 1EL (hochwertiges) Olivenöl erhitzen, Zwiebel würfeln und darin andünsten
  • mit Gemüsebrühe (500ml Wasser + 1 EL Brühe-Pulver) ablöschen
  • Kürbis entsteinen, würfeln und dazugeben (beim Hokkaido kann man die Schale mitessen!)
  • das Ganze nun für 5 Minuten köcheln lassen
  • anschließend mit dem Magerquark, dem Tomatenmark und ggf. noch etwas mehr Wasser pürieren
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken, anrichten und ggf. mit einer Eiweißquelle (bei mir: 1 Hähnchenbrust) oder frischen Brot servieren

Ihr seht, super easy, super schnell und vor allem: SUPER LECKER!

Viel Spaß beim Nachkochen, 

eure Mary.

Gewürfelte Zwiebeln dünsten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen.
Gewürfelten Kürbis köcheln lassen.
Alles pürieren, anrichten und den Herbst genießen.
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Ich bin eine TOUGH MUDDER – das Race am 25.09.16

Einmal wieder Jungfrau sein. Tough Mutter Jungfrau

Auf was hab ich mich da eigentlich eingelassen? Diese Frage geisterte die komplette Woche vor dem Rennen durch meinen Kopf. 

Warum? 

Wie das Rennen war und wie es mir erging, lest ihr hier.

Als die Anfrage reinkam, ob ich beim Tough Mutter starten will, war meine Antwort sofort klar: NEIN!

Obstacle Runs mit Schlamm und kaltem Wasser – nee das ist nix für mich..

Zufälligerweise hatte an diesem Tag aber meine liebe @ninamarleen eine sehr interessante Snapchat Story aufgenommen. Das Krafttraining fordere sie nicht mehr, sie wolle neue Ziele, zb. eine Tough Mutter Teilnahme. Nächstes Jahr irgendwann.

Hmm, mir kam dann plötzlich eine dumme Idee: Handy genommen, Nina bei WhatsApp geschrieben:

„Liebes, kannst du dir vorstellen in einer Woche einen Tough Mudder zu rennen?“

Sie: „ähm. Warum?“

… okay, nach kurzer Konversation war dann klar: Wir starten zusammen beim Tough Mudder am 25.09. in Wassertrüdingen.

Warum? Wussten wir selber nicht… 

Wir haben uns die Tage vor dem Rennen ca 128.000 mal geschrieben, was wir da eigentlich tun, warum wir das tun? Wir hatten einfach nur Schiss.

Dank einer hervorragenden Organisation des Marketing-Teams von TM, durften wir noch Tickets verlosen und noch mehr Leute in unserem Team starten lassen. Das war richtig cool und lies gemeinsam unsere Vorfreude steigen. Außerdem sicherte uns ASICS die Ausrüstung für das Event zu, wir waren also perfekt vorbereitet.

Und: es wartete noch ein Highlight auf uns, auf welches wir uns sehr freuten.

Wir durften bereits schon am Samstag anreisen und eine Nacht in einem Schloss nächtigen. Wer unsere Snaps an diesem Tag gesehen hat, der weiß Bescheid. 

Schloss Dennenlohe

Nina traf vor mir ein und nachdem sie kein wirklichen Eingang zum Schloss fand, erkundigte sie sich am Eingang des Schlossparks nach dem Hoteleingang.

Die Antwort der Schlosspark-Kassiererin: „Der Herr Baron macht gerade noch eine Führung. Sie müssen sich kurz geduldigen.“

Nina dachte, sie sei im falschen Film und als ich diese Nachricht bekam, war ich nicht weniger baff. Das ging ja gut los.

Kurze Zeit später traf auch ich am Schloss Dennenlohe ein und wir bekamen Zutritt zum Schloss-Vorplatz durch ein riesiges Schwenktor.

Auf uns wartete: der Herr Baron. Nein, nicht in typischem altmodischen Schlossherrenoutfit, sondern in Gärtnerkluft. Denn der Herr Baron war gleichzeitig der Chefgärtner des riesigen Anwesens. Er führte uns eine Runde durchs Schloss, in welchem er mit seiner Frau wohnt  und zeigte uns unsere Zimmer.

Seit vergangenem Jahr vermietet er ein paar Zimmer, nur ab und zu, so wie es grad passt. 

Unsere Zimmer waren altmodisch, edel, aber dennoch urig gemütlich. Wie in einem richtigen Schloss. Handtücher und Bettwäsche mit dem Logo des Schlosses bestickt, alles knarzte und knurrte.

Nach einer kleinen Fotosession (diese Location mussten wir ja nutzen) ging es zum Abendessen und anschließend, nach ein paar Horrorgeschichten mit meiner Schwester Linah, Nina und ihrem Freund Thomas, ins Bett. 

Nein wir gingen nicht alle zusammen ins Bett. Wir erzählten uns Horrorgeschichten zusammen und gingen dann einzeln ins Bett – versteht sich 🙂

Der Schlosshund hatte das Posieren ziemlich drauf 🙂
Danke @linahsophiee, dass du mich das ganze Wochenende begleitet hast.

Am nächsten Morgen hatte der Herr Baron schon Frühstück für uns vorbereitet. Wir speisten in seinem Esszimmer, das kleine aber feine Frühstücksbuffet befand sich in seiner riesigen Küche und enthielt einige hausgemachter Schlossspezialitäten.

Warum können wir hier nicht ewig bleiben? Es war traumhaft schön!

Okay, jetzt aber zum eigentlichen Teil meines Artikels: dem Tough Mudder

Was ist der Tough Mudder? Eine weltweite Serie eines 16-18km langen Hindernislaufes. 

Für uns an diesem Wochenende: 18km mit 20 Hindernissen. Holy Moly.

Wenn du noch nie gestartet bist, bist du Jungfrau. Tough Mudder Jungfrau und erhälstanschließend im Ziel ein orangefarbenes Stirnband.

Mit mehreren Teilnahmen kannst du dir immer andersfarbige Stirnbänder erkämpfen, man erzählt, dieses Rennformat soll süchtig machen.

Ich bin mir da noch nicht so sicher.

In der Event-Area wimmelt es von Verrückten. Alle mit bunten Stirnbändern. Okay, die scheinen schon öfters teilgenommen zu haben. 

Nina, Thomas und ich werden starten, Linah übernimmt die Fotodokumentation und wir treffen uns mit unserem restlichen Team. 

Zwei Plätze haben wir via Instagram verlost und mit @juli_run und @gymtastik zwei Maschinen an Board geholt. Hinzukamen noch 6 weitere Bekannte und somit waren wir letztendlich ein toughes Team.

Nach dem gemeinsamen Einschwören mit den restlichen 200 Teilnehmern unserer Startgruppe, dass wir alle GEMEINSAM dieses Rennen absolvieren und jeder dem anderen hilft, ging es dann 9.20 Uhr auf die Strecke. 

Das 1. Hindernis nach 3km war, mit dem überqueren von ein paar Strohballen, noch wirklich harmlos. Doch so ging es nicht weiter. 

Relativ zügig wurden wir komplett nass. Durften komplett auf dem Rücken unter Bauzäunen hindurchtauchen3m hohe Mauern überwinden, in ein Becken gefüllt mit Eiswürfeln rutschen, Flüsse durchqueren und letztendlich noch eine kleine „Elektroschock-Therapie“ über uns ergehen lassen, bis wir ALLE GEMEINSAM nach 3h super happy und erschöpft ins Ziel kamen und uns unser orangefarbenes Jungfrauen-Stirnband abholen durften.